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Exkursion der 7bn zum Luftgüteüberwachungszentrum der Steiermark

Am 16. Jänner 2007 machte sich der Kern der “7b Nawis“, in Begleitung von Frau Prof. Wiespeiner und Herrn Prof. Kobler, auf zum Luftgüteüberwachungszentrum, wo wir in zwei Stunden einen sehr spannenden Vortrag über die Feinstaubproblematik zu hören bekamen.

Wir zeigten unser Interesse an diesem Thema, indem wir  dem Vortragenden, Herrn Mag. Andreas Schopper,  sehr viele und gut durchgedachte Fragen stellten.
Der Grund warum in den letzten Jahren verstärkt über den Feinstaub diskutiert wurde ist der, dass der Feinstaub-Wert zum Schutz der menschlichen Gesundheit 2001 von 150 µg/m³ auf 50 µg/m³ heruntergesetzt wurde. Die Feinstaubwerte sind in Österreich in den letzten Jahren langsam, aber kontinuierlich zurück gegangen; dennoch liegt er noch über den  von der EU gesetzlich vorgeschriebenen 50 µg/m³ und daher ist in letzter Zeit in den Medien häufig vom Feinstaub die Rede.

Wir diskutierten mit Herrn Mag. Schopper unter Anderem über den Sinn von Fahrverboten, Informationstafeln die man nur sehr schwer entziffern kann, ob es Sinn machen würde Brauchtumsfeuer generell zu verbieten und über Gründe warum nur sehr wenige Menschen die  öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Er klärte uns auf, dass Feinstaub  Partikelgrößen von 10 µm hat.Dabei merkte Herr Mag. Schopper aber an, dass nicht die Menge des Staubes ausschlaggebend ist, sondern die Größe des Staubes. Der Staub der < 1,1µm groß ist gelangt bis in die Lungenbläschen und richtet dort beträchtlichen Schaden an; Größere Teilchen werden schon vorher herausgefiltert.

Als Verursacher des Feinstaubes gelten vor allem der Verkehr und der Hausbrand, aber auch Beriebe und Ferntransporte spielen eine Rolle.

Außerdem erklärte er uns, dass die landläufige Meinung die Partikelfilter- Nachrüstung bringe nichts, absoluter Schwachsinn ist. Durch die Dieselfilter die nachträglich eingebaut werden, kann man noch immer rund 50% des Feinstaubes reduzieren (zum Vergleich: Dieselfilter, die in Neuwagen eingebaut sind reduzieren den Feinstaub um etwa 98%).

An dieser Stelle ein großes Lob an Herrn Mag. Andreas Schopper, der uns dieses brisante  Thema mit viel Witz und einer kräftigen Portion Humor näher gebracht hat, und ein herzliches Dankeschön an Frau Prof. Wiespeiner und Herrn Prof. Kobler  für diese spannende und informative Exkursion.

Beatrice Gruber

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