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Für die Olympiasieger der Zukunft

Das steirische Nachwuchsleistungssportzentrum soll Talente zu Spitzensportlern formen.

Die Liste der Absolventen des Grazer Sport-Borg Monsbergergasse liest sich wie das „Who is who“ der steirischen Spitzensportszene. Ob Tennis-Größe Oliver Marach, die Golf-Asse Martin Wiegele sowie Lukas und Tobias Nemecz, die Schwimmer Jördis Steinegger sowie Markus und Christian Scherübl, die Eiskanal-Weltmeister Luca und Marco Dallago, Short-Trackerin Veronika Windisch und so manche Fußballer und Eishockey-Cracks – sie alle erlernten ihr sportliches Handwerk in der Monsbergergasse, wo sich nun das neue Nachwuchsleistungssportzentrum der Steiermark präsentiert hat.

Video wko.tv


Unter den Schlagwörtern „Sportstrategie 2025“ und „duale Karriere“ (Spitzensportausbildung inklusive AHS-Matura) rührt NLZ-Geschäftsführer Ernst Köppel für das von Bund, Land und Stadt geförderte Projekt die Werbetrommel. Seine Formel ist einfach: Mit einer größeren Breite sollen mehr steirische Erfolge im Sport erzielt werden. Denn: Jene Zeiten, in denen sich die Steiermark den Slogan „Sportland Nummer 1“ an die Brust heften durfte, sind Schnee von gestern. Das weiß auch Landeshauptmann Franz Voves, der sagt: „Wir haben gegenüber den anderen Bundesländern hinsichtlich Erfolgen Aufholbedarf.“ Und diese Lücke soll nun mit dem NLZ Steiermark, das im Idealfall „die Olympiasieger der Zukunft“ schmieden soll, geschlossen werden.

Interaktionsmodell

Mit Nikolas Hörmann (Karate), Claudia Hufnagl (Schwimmen), Leon Seiwald (Badminton), Kathi Lechner (Judo), Moritz Irendorfer (Rad) oder Johanna Färber (Klettern) kann man bereits auf potenzielle Erfolgsgaranten von morgen verweisen. Durch das Interaktionsmodell NLZ, das derzeit 25 verschiedene Sportarten anbietet und eine intensive Zusammenarbeit mit allen Fach- und Dachverbänden voraussetzt, soll durch gezieltes Training die Zahl jener Sportler, die nicht den Sprung an die internationale Spitze schaffen, (derzeit 95 Prozent) verringert werden.

Das NLZ Steiermark offeriert aber auch „Gästen“, die Trainingsmöglichkeiten zu nützen. Wie zum Beispiel Marion Kreiner, Snowboard-Weltmeisterin 2009. Die Grazerin, die bei der Heim-WM 2015 am Kreischberg wieder Gold will, meint: „Das Angebot ist top. Zudem kann man hier mit anderen Sportlern trainieren und sich damit gegenseitig hochpushen.“

ALEXANDER TAGGER
Kleine Zeitung 29.10.2014

NLZ Steiermark

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