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6a - Künstlergespräch mit Josef Fürpaß

Am 25ten November hatten wir die Ehre im Zuge des BE-Unterrichts bei unserer Professorin Frau Mag. Gschiel-Lampert einem Künstlergespräch beizuwohnen. Der Vater unserer Mitschülerin Rosa, Josef Fürpaß, ist freischaffender Künstler aus St. Katharein an der Laming und lud uns zu seiner derzeitigen Ausstellung in den Kulturservice-Gesellschaft am Glacis in der Nähe des Kaiser-Franz-Josef-Platzes ein. Wir wurden herzlich empfangen und sogar mit frischen Äpfeln vom Bauernmarkt versorgt.

Herr Fürpaß erzählte uns viel über sein Leben als Künstler und seinen Aufenthalt in Granada im Land Nicaragua in Mittelamerika. Über letzteres war auch sein Beitrag zur Ausstellung - eine Fotoserie in schwarz-weiß mit einzelnen Farbtupfern. Wir erfuhren viel über die Kultur und das Leben in Nicaragua (wo man übrigens Spanisch spricht und das etwa 5.7 Millionen Einwohner zählt) und der Künstler ließ uns aktiv an seinen Eindrücken und Erlebnissen teilhaben. Weiters führte er uns kurz in die Politik und Ideologie des Landes recht anschaulich ein. Er hatte einen Tisch vorbereitet, auf dem alle seine Bilder in Farbe ausgedruckt waren und wo wir sie bestaunen konnten. Wir stellten ihm viele und auch gar nicht leicht zu beantwortende Fragen, aber er wurde nicht müde uns Rede und Antwort zu stehen. Auch die anderen Beiträge von den zwei Künstlerkolleginnen (Barbara Caspar und Claudia Nebel) von Josef Fürpaß, die ebenfalls für einige Wochen in Nicaragua waren, sorgten für großes „Hallo“, da es sich bei dem Bild von Claudia Nebel um eine nackte Frau handelte. Josef Fürpaß zeigte uns außerdem stolz sein neuestes Projekt: Die Gestaltung eines Gedichtbandes, welches ein Büchlein aus Bananenblättern ist! Von diesem Stück waren alle beeindruckt, nicht zuletzt deswegen, weil das natürlich gewonnene und mühsam hergestellte Papier in lauter verschiedenen bunten Farben leuchtete, angefangen von rosa bis hin zu blau. Nicht minder aufsehenerregend war der Karton, in dem das Papier zum Künstler nach Hause fand, er war nämlich mit mehr als 100 Briefmarken beklebt, um durch die Postämter zu kommen… Dieses Künstlergespräch war auf jeden Fall sehr interessant und man konnte sich einen guten Eindruck über die Arbeiten der Künstler verschaffen.

 

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